IAD Research Presented at ICCHP 2026

IAD-Dozent Luke Franzke präsentierte im Juli seine Forschung auf der International Conference on Computers Helping People with Special Needs (ICCHP). Das gemeinsam mit Gerhard Nussbaum (ki-i.at) und Martin Kaltenbrunner (Tangible Music Lab, Linz) durchgeführte Projekt untersucht die Rolle des Mundes als Ausdrucks- und Interaktionsmedium für elektronisches Musizieren von Menschen mit motorischen Einschränkungen.

Die Forschung widmete sich alternativen Formen mundbasierter Musikinstrumente im Rahmen eines partizipativen Workshops, der gemeinsam mit Gerhard Nussbaum geleitet wurde. Dabei flossen sowohl seine persönlichen Erfahrungen mit Tetraplegie als auch seine Expertise im Bereich barrierefreier Technologien in den Forschungsprozess ein. Mithilfe eines modularen Systems elektronischer Eingabe- und Feedbackmodalitäten zeigt das Projekt neue Möglichkeiten für zugängliche und körperlich erfahrbare Formen digitalen Musizierens auf.

Die Arbeit leistet einen Beitrag zur Forschung in den Bereichen Inclusive Design und barrierefreie Kreativtechnologien. Sie zeigt, wie alternative Interaktionsformen, entwickelt durch partizipative Designprozesse, neue Möglichkeiten für musikalischen Ausdruck und gesellschaftliche Teilhabe schaffen können. Die Publikation erschien in der Buchreihe Lecture Notes in Computer Science (LNCS), Band 16867.

Publikation:

L. Franzke, G. Nussbaum, & M. Kaltenbrunner. "Mouth Bytes: Prototyping Electronic Musical Instruments Through Embodied, Mouth-Based Interactions." Lecture Notes in Computer Science. Springer. 2026.

IAD Research Presented at ICCHP 2026
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